Leistungsumfang der Aktivkohle-Analytik
Im Rahmen der Aktivkohle-Untersuchung analysieren wir sowohl organische als auch anorganische Bestandteile.
Dazu gehören unter anderem:
- extrahierbare organische Verbindungen
- Pestizide und Kohlenwasserstoffe
- Phenole und verwandte Substanzen
- Metalle, Cyanid und PAK
- wasserlösliche Inhaltsstoffe
Die Analytik liefert eine differenzierte Übersicht über die in der Aktivkohle enthaltenen Stoffe.
Nachweis organischer Verbindungen
mittels GC-MS
Ein Schwerpunkt unserer Analytik ist die GC-MS Aktivkohle Analyse zur Bestimmung organischer Verbindungen.
Methodik:
- direkte Analyse der Extrakte
- Identifizierung über Massenspektren und Retentionszeiten
Erfasst werden leicht- bis mittelflüchtige Substanzen, die sich unzersetzt verdampfen lassen.
Untersuchungen in Anlehnung an DIN EN 12915 und 12902*
Die Analysen orientieren sich an den Anforderungen der Aktivkohle DIN EN 12915 Prüfung sowie DIN EN 12902.
Untersuchte Parameter:
- wasserextrahierbare Substanzen
- Gehalte an Metallen und Cyanid
- polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)
- Wassergehalt und lösliche Bestandteile
- Zink im Säureextrakt
*nicht akkreditiert
Relevanz der Aktivkohle-Analyse in der Wasseraufbereitung
Die Aktivkohle-Wasseranalyse spielt eine wichtige Rolle in:
- Wasserwerken
- industriellen Aufbereitungsprozessen
- Brauereien
- Anlagen zur Abwasserbehandlung
Sie ermöglicht die analytische Erfassung der in der Aktivkohle gebundenen Stoffe und unterstützt die Dokumentation von Filtrationsprozessen.
Analytischer Nachweis von Schadstoffen in Aktivkohle
Ein zentraler Aspekt der Untersuchung ist der gezielte Nachweis von Schadstoffen.
Dazu zählen:
- organische Spurenstoffe in Aktivkohle
- Rückstände aus industriellen Prozessen
- anthropogene Belastungen wie Pestizide oder Kohlenwasserstoffe
Durch die breit angelegte Analytik können auch komplexe Stoffgemische erfasst und strukturell zugeordnet werden.
Einordnung der Analyseergebnisse
Die Analysedaten zeigen, welche Substanzen in der Aktivkohle enthalten sind und in welchen Konzentrationen sie vorliegen.
Damit lassen sich:
- Proben miteinander vergleichen
- Veränderungen in der Zusammensetzung erkennen
- belastbare Datengrundlagen für weiterführende Bewertungen schaffen
Eine direkte Bewertung der Filterleistung erfolgt nicht, die Ergebnisse können jedoch als Grundlage für weiterführende Analysen dienen.